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Tipps, Tricks und Wissenswertes

rund ums Zweirad





Als erstes mal ein paar grundsätzliche Informationen rund um den Reifen

Was bedeutet denn .......


1.

Modellbezeichnung

2.

Tubless : bedeutet schlauchlos

Tube - Type -Reifen dürften nur

mit Schlauch montiert werden

3.

SSR : Self Supporting Runflat

Spezielle Bezeichnung für

Pannenlaufreifen

4.

DOT : Department of Transportation

Zulassungsnummer für

USA-Verkehrsministerium

5.

DOT-Nummer: Die letzte vierstellige Zahl

ist das verschlüsselte Produktionsdatum

>>2205<< bedeutet 22. Kalenderwoche 2005

6.

Kennzeichnung für die ECE-Vorschriften.

Die Zahl hinter dem >E< steht für Genehmigungsland

( 4 bedeutet Niederlande )

7.

ECE - Genehmigungsnummer

8.

Reifengröße >205< ist die Reifenbreite (mm)

>55< bezeichnet das Querschnittsverhältnis ( die Reifenhöhe beträgt 55 % der Reifenbreite),

> R < steht für Radialreifen und >16< ist der Felgendurchmesser (Zoll)

9.

Name des Herstellers

10.

>91< definiert als Tragfähigkeitskennzahl die maximale Belastung (615 kg), das Geschwindigkeitssymbol >V< gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit an (240Km/h) an











Richtige Ausrüstung kann Verletzungen vermeiden oder mildern!


Für den richtigen Schutz des Bikers ist mit der Wahl des Helms noch nicht erledigt.

Jacke, Hose, Handschuhe und Schuhwerk sind ebenso wichtig.

Biken mit Sandalen, in T-Shirt und Shorts mag zwar "fetzig" aussehen, nach dem ersten Ausrutscher ist es mit der Lässigkeit jedoch vorbei.

Leder ist noch immer das Beste. Aber auch Textilbekleidung kann von Alltagsbikern getragen werden. Wichtig ist, dass das Material möglichst reißfest ist. Schultern, Ellenbogen, Unterarme und Knie sollen durch eingearbeitete Protektoren geschützt sein. Großflächig eingesetzte reißfeste Fasern mit Polsterung, etwa seitlich im Bereich des Beckens, verhindern das Durchscheuern bei einer Rutschpartie am Asphalt.

Wichtig für die gute Wirkung der Protektoren ist, dass sie bei einem Unfall nicht verrutschen können. Die Taschen, in die die Schützer hineingesteckt werden, sollten deshalb nicht zu groß geschnitten sein.

Als Schutz der Wirbelsäule eignen sich so genannte "Rückenpanzer". Überlappende Protektoren sind in eine dicke Dämpfungsmatte eingearbeitet. Angezogen wird der Schutz wie ein Rucksack. Gleichzeitig kann die Polsterung auch die Schulterblätter bedecken und als Nierengurt fungieren.

Bei einem Sturz greift der Mensch automatisch mit den Händen nach Halt. Deshalb darf nie auf Handschuhe verzichtet werden. Sie sollten über einen Schleifschutz auf den Handflächen und über eine Polsterung der Außenseite der Finger verfügen.

Sandalen oder Turnschuhe gehören bei einem Biker höchstens ins Gepäck, beim Fahren sind Stiefel die richtige Wahl. Das Schuhwerk sollte auch die Knöchel schützen.

Richtige Biker-Stiefel haben auch noch eingearbeitete Verstärkungen im Bereich des Schienbeins und der Sohle.

Dem Scooteristen erscheinen solche Ratschläge meist als übertrieben, weshalb dort oft und gerne bei heissem Wetter auf solch ein Schutz verzichtet wird. Jeder für sich sollte sich im Klaren sein das die richtige Bekleidung der einzige Körperschutz ist, egal wie groß das Gefährt ist und egal welche Bügel oder Halterungen daran befestigt sind.

Auch ich für meinen Teil lege bei hochsommerlichen Temperaturen gerne die Schutzhose ab, verzichte auch schon mal auf die Jacke und auch die Handschuhe, bin mir der Gefahren wohl dem bewusst, passe aber meinen Fahrstil entsprechend an und fahre sehr vorsichtig, was mich jedoch nicht unbedingt vor der Unachtsamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer schützt.

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Motorrad auswintern

Reifendruck und -profil überprüfen - evtl. neue Reifen bestellen!
Bremsen: Sind die Bremsbeläge in Ordnung? Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren, spätestens alle 2 Jahre die Bremsflüssigkeit tauschen. Muss die Bremsanlage entlüftet werden? Sind Leitungen porös? Das ist dann der Fall, wenn der Bremshebel im gezogener Position nach einigen Sekunden immer noch nachgibt.
Lenkkopf- und Schwingenlager überprüfen. Bei angehobenem Vorderrad die Leichtgängigkeit der Lenkung und dabei gleich das Lenkkopflager checken.
Kabel und Züge: Ein sich ankündigender Schaden kann ev. durch optische Kontrolle bereits früh erkannt werden. Ein paar Tropfen Öl tut Seilzügen von Kupplung, Bremsen und Gas gut.
Öl, Wasser, Hydraulik- und sonstige Körperflüssigkeiten (z. B. Kardanöl): Zu wenig? Verdreckt?
Kette: Korrekt gespannt? Gut geschmiert? Reinigungsbedürftig?
Licht: Brennt und blinkt alles, was brennen und blinken soll?

Gesamtzustand: Genug Zeit, um sich das Fahrzeug, von dessen Zustand dein Leben abhängt, genau anzusehen. Sitzen alle Schrauben fest?
Denke auch daran, zeitgerecht einen Termin für den TÜV (Prüfplakette) zu machen.


Die Saison hat bereits begonnen! Pack' s an...
Melde dich frühzeitig bei einem Sicherheitstraining an!
Auch ein erneuter Erste Hilfe Kurs kann Dir helfen.

Bist du sattelfest in Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung? Wann war dein letzter Erste-Hilfe-Kurs?
Es muss nicht immer ein kapitaler Crash sein, wo Menschen deine Hilfe benötigen.

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So verhält man sich bei Konvoifahrten richtig

Der SICHERHEITS - ABSTAND:

  • Durch das versetzte Fahren entsteht ein optimaler Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Konvoiteilnehmern.

Der KONVOI - FÜHRER:

  • bestimmt die Route
  • die Stops
  • die Geschwindigkeit.

Der KONVOI - TEILNEHMER:

  • fährt versetzt - mit einem der Geschwindigkeit angepassten Abstand nach vorne.
  • fährt nur so schnell, dass der Abstand vom Fahrer hinten eingehalten werden kann.
  • hält die einmal eingenommene Position innerhalb des Konvois ein - überholt nicht.
  • langsame Fahrzeuge oder Fahrer mit weniger Fahrpraxis fahren am Anfang des Konvois da dort die Geschwindigkeit am tiefsten ist.
  • für die Strassensicherung werden spezielle Abmachungen getroffen.

Das SCHLUSS - FAHRZEUG:

ist verantwortlich, dass keiner zurück bleibt und hilft den Konvoi zusammenzuhalten.

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